DIE STORY
Die Vision der Joydisc entstand, als ich vor einigen Jahren in New York studierte. Dort habe ich ein vergleichbares Produkt entdeckt, das jedoch für den einmaligen Gebrauch konzipiert wurde und somit wie die meisten anderen Periodenprodukte zu einer erheblichen Abfallproduktion beiträgt. Da mich die Vorteile der Menstruationsscheibe jedoch so überzeugt haben, habe ich es mir zur Mission gemacht, eine umweltfreundlichere und wiederverwendbare Version zu finden. Et voilà – das ist die Joydisc!
Ich wünsche euch viel Spaß ✨

VISION
Wir träumen von einer Welt, in der Menstruationsprodukte nicht nur komfortabel und praktisch, sondern auch nachhaltig und für jeden erhältlich sind. Wir möchten dazu beitragen, dass jede Person ihre Periode als natürlichen, stressfreien Teil des Lebens erleben kann - frei von Sorgen, Abfällen und Chemikalien 🌿.
MISSION
Unsere Mission ist es, hochwertige, wiederverwendbare Menstruationsprodukte zu entwickeln, die nicht nur einfach in der Anwendung, sondern auch umweltfreundlich und sicher für den Körper sind. Wir möchten eine nachhaltige Alternative schaffen, die das Leben unserer Nutzer:innen vereinfacht und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat.
UNSERE WERTE
🌍 Nachhaltigkeit: Wir setzen uns dafür ein, den ökologischen Fußabdruck von Menstruationsprodukten zu verringern, indem wir langlebige, wiederverwendbare Alternativen anbieten.
🌱 Gesundheit: Unsere Produkte sind frei von Schadstoffen und werden aus Hautfreundlichen Materialien gefertigt.
🌈 Inklusivität: Wir finden, dass jeder Zugang zu sicheren, komfortablen Menstruationsprodukten haben sollte - unabhängig von finanziellen Gegebenheiten, Background und und und!
WUSSTEST DU? THEMA PERIODENARMUT 🩸
Ich reise leidenschaftlich gerne und liebe es, neue Kulturen und Länder zu entdecken. Während meiner Auslandsaufenthalte in den letzten Jahren ist mir eine Sache immer wieder aufgefallen: das Thema Periodenarmut. Ein einschneidendes Erlebnis hatte ich im Jahr 2019, als ich für einen Monat in Indonesien war.
Wie üblich, bekam ich während meines Aufenthalts meine Periode und machte mich auf die Suche nach einem Laden der Tampons verkauft, so wie ich es aus Deutschland gewohnt bin. Doch zu meiner Überraschung kosteten 10 Tampons in den Läden vor Ort umgerechnet knapp 10 Euro- das bedeutet, ein einzelner Tampon für 1 Euro! Selbst für mich, die aus Deutschland kommt, war das viel zu teuer. In meiner Verzweiflung rannte ich von Apotheke zu Apotheke, in der Hoffnung irgendwo günstigere Tampons zu finden - aber ohne Erfolg. Das brachte mich zum Nachdenken: Wenn diese Preise für mich schon zu hoch waren, wie müssen sie dann erst für die Menschen vor Ort sein? Dies war mein erster bewusster Kontakt mit dem Thema Periodenarmut, also der eingeschränkten oder fehlenden Möglichkeit auf erschwingliche und sichere Menstruationsprodukte zurückgreifen zu können - und kleiner Spoiler: Es war nicht der Letzte!
Hier sind einige wichtige Fakten zum Thema Periodenarmut:
🩸Mangelnder Zugang zu Menstruationsprodukten: Weltweit haben Millionen von Menstruierenden Personen keinen Zugang zu bezahlbaren und hygienischen Menstruationsprodukten. Dies betrifft vor allem ökonomisch schwächere Regionen in Ländern wie Indien, Afrika oder Teilen Südostasiens.
🩸Fehlende Bildung: In vielen Ländern gibt es nur unzureichende Aufklärung über die Menstruation. Tabus und Scham sorgen dafür, dass Menstruierende nicht das nötige Wissen über ihren Körper und den Umgang mit ihrer Periode erhalten. Zudem verpassen laut UNESCO weltweit schätzungsweise 1 von 10 Mädchen während ihrer Periode regelmäßig den Schulunterricht, was langfristig ihre Bildungschancen beeinträchtigt
🩸Hygienische Risiken: Aufgrund des fehlenden Zugangs zu Menstruationsprodukten greifen viele der von Periodenarmut betroffenen Personen auf unhygienische Alternativen wie alte Stofflappen, Zeitungspapier oder sogar Sand oder Blätter zurück, was das Risiko für Infektionen und Krankheiten erheblich erhöht.
🩸Soziale und kulturelle Stigmatisierung: Die Menstruation ist in vielen Teilen der Welt immer noch ein Tabuthema. Menstruierende Menschen werden oft diskriminiert und isoliert, wenn sie ihre Periode haben. So durfte ich zum Beispiel während meiner Periode, den ein oder anderen Tempel nicht betreten.
Wie wir sehen, stehen wir in Sachen Stigmatisierung, Gleichberechtigung und dem Zugang zu Menstruationsprodukten noch ganz am Anfang. Obwohl es erste Fortschritte gibt, bleibt das Thema Periodenarmut in vielen Teilen der Welt weitgehend unbeachtet. Viele Menstruierende kämpfen nach wie vor mit den alltäglichen Herausforderungen, die ihre Menstruation mit sich bringt - sei es durch fehlende Produkte, mangelnde Aufklärung oder soziale Ausgrenzung.
Das zeigt erneut, wie wichtig es ist, nicht nur über Menstruation offen zu sprechen, sondern auch langfristige Lösungen zu schaffen, um Periodenprodukte zugänglich zu machen und bestehende Tabus rund um die Periode zu brechen. Ohne diese Veränderung bleibt Gleichberechtigung für viele Menstruierende eine entfernte Vision.
Bist du auch schon einmal mit dem Thema Periodenarmut in Berührung gekommen? Oder Gibt es andere Themen oder Geschichten, die dich rund um Gleichberechtigung, Diskriminierung oder die Periode bewegen? Schreib uns gerne über das Kontaktfeld oder unter hello@joydisc.com!
Wir freuen uns darauf, eure Geschichten (wenn du magst auch anonym) zu teilen und gemeinsam einen Raum für Austausch, Lösungsansätze und neue Ideen zu schaffen um aktiv etwas zu verändern!⚡
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